Rotes Gold

Ein kulinarischer Krimi. Xavier Kieffers zweiter Fall

Taschenbuch

Sprache: Deutsch

Leseprobe

3 Rezensionen

 31576600

Produktinformationen

Über "Rotes Gold":

"Tom Hillenbrand regt genussvoll den Appetit der Krimileser an." Die Welt Seit der Luxemburger Koch Xavier Kieffer mit Frankreichs berühmtester Gastrokritikerin liiert ist, wird er zu den exklusivsten Events eingeladen. Doch das edle Dinner beim Pariser Bürgermeister endet bereits nach der Vorspeise: Ryuunosuke Mifune, Europas berühmtester Sushi-Koch, kippt plötzlich tot um. Die Diagnose lautet: Fischvergiftung. Doch Kieffer ist skeptisch und deckt schnell Widersprüche auf. Er taucht ein in die Welt der Sushiküche und muss erkennen, dass es Fische gibt, die teurer sind als Gold und wertvoller als ein Menschenleben.

Produktdetails

  • EAN: 9783462044126
  • Sprache(n): Deutsch
  • ISBN: 3462044125
  • Seitenzahl: 350
  • Auflage: 7. Aufl.
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Länge/Breite: 191 mm/126 mm
  • Höhe/Gewicht: 23 mm/266 g

Biographie

Tom Hillenbrand Biographie:

Tom Hillenbrand, geboren 1972, studierte Europapolitik, volontierte an der Holtzbrinck-Journalistenschule und ist heute Ressortleiter bei Spiegel Online. Der begeisterte Hobbykoch und Foodie verliebte sich während eines mehrmonatigen Luxemburger EU-Praktikums in das Großherzogtum.

Produktdetails

  • EAN: 9783462044126
  • Sprache(n): Deutsch
  • ISBN: 3462044125
  • Seitenzahl: 350
  • Auflage: 7. Aufl.
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Länge/Breite: 191 mm/126 mm
  • Höhe/Gewicht: 23 mm/266 g

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Rotes Gold

von Philo, 09.03.2013

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Schade, daß das Buch schon zu Ende gelesen ist. Ich würde gerne weiterhin mit Sternekoch Xavier Kieffer durch Paris schlendern oder durch de Luxemburger Unter- und Oberstadt spazieren, bei einem guten Riesling auf seiner Terrasse mit Blick auf die Alzette sitzen oder in seinem Restaurant "Deux Eglises" seine berühmte Bouneschlupp genießen. All dies ist so anschaulich beschrieben, daß man sich gleich selbst mittendrin befindet.

Aber nur beschaulich ist das Leben von Xavier Kieffer nicht. Bei einem Sushiabend in Paris, veranstaltet vom Bürgermeister Francoise Allégret im eigens dafür umgestalteten Musée d'Orsay bricht der berühmte japanische Sushikoch Mifune tot zusammen. Die Polizei geht von einer natürlichen Ursache aus, wohingegen Xavier Kieffer schnell zu der Ansicht kommt, daß der Koch vergiftet wurde. Kieffer beginnt zu ermitteln und dank seiner guten Beziehungen bekommt er schnell Kontakte zu weiteren Personen, die sich mit Fischfang auskennen, was letztendlich zur Aufdeckung eines Riesenskandals im Fischereigewerbe und zur Aufklärung nicht nur eines Mordes führt. Der Autor hat sich gründlich mit der Materie befaßt und seine Beschreibung dessen, was aus Geldgier mit den hier beschriebenen Fischen geschieht, kann nur zur Folge haben, Sushi vom Speiseplan zu verbannen.

Es ist gut, daß Xavier Kieffer auch noch Zeit bleibt, die Beziehung zu seiner Freundin Valerie zu festigen, mit seinem Freund Pekka Vatanen die ein oder andere Flasche guten Weins zu trinken oder eine gemütliche Kaffeepause auf seiner Terrasse einzulegen.

Ein gelungenes Buch voll Spannung, Witz und bester Unterhaltung. Man darf sicher auf eine Fortsetzung hoffen.

Krimi mit viel Wissenswertem

von Ivonne W., 19.08.2012

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Der luxemburger Koch Xavier wird von seiner Pariser Freundin zu einem speziellen Diner mit dem Bürgermeister und dem berühmtesten Sushikoch eingeladen. Prompt stirbt der Sushimeister mit über 40jähriger Berufserfahrung - augenscheinlich am Fischgift im Octopus. Auf Geheiß des Bürgermeisters begibt sich Xavier auf Spurensuche und landet mitten in den Machenschaften skrupelloser Thusfischhändler aus allen Herren Länder.

Das Milieu der Fischhändler, die ökonomischen und wirtschaftlichen Machenschaften und Intrigen verbunden mit der Mafia sind wirklich interessant und augenscheinlich gut recherchiert. Alles sehr wissenswert, was der normale Bürger gar nicht so mitbekommt. Die Story und die Handlungen sind flüssig und aufeinander aufgebaut, nur fehlte mir ganz am Anfang der nachvollziehbare schlüssige Punkt, da es nicht um Octopus sondern plötzlich um Thun geht. An der Stelle hat die Story einen Haken, der sich nicht einfach nur durch ein „Bauchgefühl“ erklären darf.
Die Charaktere sind ansonsten gut beschrieben, die Beschreibungen der luxemburger Straßenverhältnisse aber etwas zu detailiert. Beim Showdown kommt Xavier etwas zu glimpflich bei weg, zuviel mildernde Umstände, vor allem wenn man bedenkt was für skupellose Machenschaften und Menschen hinter dem Handel stecken.
Insgesamt aber ein durchaus interessanter Krimi aus der kulinarischen Ecke mit allerlei Wissenswertem.

Tödliches Omakase

von subechto, 27.04.2012

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"Rotes Gold" ist bereits der zweite Fall für den sympathischen Sternekoch und Hobbydetektiv Xavier Kieffer. Schauplätze sind diesmal Paris und Luxemburg sowie eine Insel im Mittelmeer. Xavier ist zusammen mit seiner Freundin Valérie, der Chefin des berühmten Guide Gabin, ins Orsay zu einem Sushi-Event geladen.

Während des Life Cookings, bricht der japanische Sushi-Meister vor seinen Gästen bewusstlos zusammen und stirbt noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Wie sich herausstellt, ist er an einem Nervengift gestorben, das bestimmte Fische in sich tragen. Hat er sich bei der Zubereitung des Essens selbst vergiftet oder handelt es sich um einen Anschlag? Noch in Paris stellt Xavier erste Nachforschungen an...

Mifune wird nicht der einzige Tote bleiben und auch viele Thunfische sterben. Hier hat der Autor ein heißes Eisen angepackt, denn der Rote Thun ist tatsächlich von Aussterben bedroht. Trotzdem waren mir die diesbezüglichen Informationen etwas 'too much' für einen Krimi. Dass "Rotes Gold" SF-Elemente enthält, finde ich dagegen genial.

"Teufelsfrucht", das Krimi-Debüt von Tom Hillenbrand, hatte mir viel Vergnügen bereitet. Denn beide Bücher sind nicht nur für Krimi-Fans ein Genuss, sondern auch für Hobbyköche. Obendrein sind die Romane sprachlich ein Leckerbissen, sehr locker und wohltuend formuliert. Des Weiteren hat der Autor am Ende wieder ein kleines Glossar mit seinem Küchenlatein beigefügt.

Insgesamt hat mir "Rotes Gold" nicht so gut gefallen wie der Vorgänger: zu viel Sushi im Allgemeinen und Thunfisch im Besonderen. Außerdem hätte der Krimi für meinen Geschmack etwas spannender sein können. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass immer noch zu viel geraucht wird. Alles in allem habe ich mich aber nicht nur gut unterhalten, sondern auch köstlich amüsiert.

Deshalb empfehle ich "Rotes Gold" hiermit gerne weiter! :-)

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