Die Zeichenkünstlerin von Wien

Historischer Roman. Originalausgabe

Taschenbuch

Sprache: Deutsch

'Wien 1421. Die junge Jüdin Sarah Isserlein soll einen strengen Rabbi heiraten, dabei würde sie viel lieber den ganzen Tag zeichnen und malen. Da sieht der Steinmetz Mathias Rock, der am Bau de...

2 Rezensionen

 24376771

Produktinformationen

Über "Die Zeichenkünstlerin von Wien":

'Wien 1421. Die junge Jüdin Sarah Isserlein soll einen strengen Rabbi heiraten, dabei würde sie viel lieber den ganzen Tag zeichnen und malen. Da sieht der Steinmetz Mathias Rock, der am Bau des Stephansdoms mitarbeitet, eine ihrer Zeichnungen und bittet sie heimlich um Hilfe bei einem Entwurf. Trotz der Gefahr, sowohl Juden als auch Christen gegen sich aufzubringen, kann Sarah nicht widerstehen.

Produktdetails

  • EAN: 9783548281940
  • Sprache(n): Deutsch
  • ISBN: 354828194X
  • Seitenzahl: 464
  • Verlag: Ullstein TB
  • Länge/Breite: 187 mm/120 mm
  • Höhe/Gewicht: 35 mm/382 g

Biographie

Beate Maly Biographie:

Beate Maly, geb. 1970 in Wien, verheiratet, zwei Kinder, Kindergärtnerin und Montessori-Pädagogin in Wien; kam 1997 zum "Bücherschreiben", inzwischen bereits vier Veröffentlichungen.

Produktdetails

  • EAN: 9783548281940
  • Sprache(n): Deutsch
  • ISBN: 354828194X
  • Seitenzahl: 464
  • Verlag: Ullstein TB
  • Länge/Breite: 187 mm/120 mm
  • Höhe/Gewicht: 35 mm/382 g

Kunden kauften auch

Wird geladen...

Kundenrezensionen

2 Rezensionen
Bewerten Sie Ihre gekauften Produkte: Jetzt bewerten

Wien im Jahre 1421

von Corinna Pehla, 13.03.2012

0 von 0 Kunden fanden diese Rezension hilfreich

Fanden Sie diese Rezension hilfreich? ja / nein

Beate Maly entführt uns mit dem Buch „Die Zeichenkünstlerin von Wien“ in die österreichische Hauptstadt des Jahres 1421.

Sarah Isserlein soll für das wohl ihrer Familie einen befreundeten Rabbi heiraten. Allerdings findet sie Aaron eher abstoßend und da dieser ihr auch ihre Lieblingsbeschäftigung, das Zeichnen, verbietet, stimmt sie der Heirat nur widerwillig zu. Doch dann gerät Sarahs Leben auf einmal ins Wanken, als sie zusammen mit ihrem Vater den christlichen Steinmetz Mathes Rockh bittet, eine Truhe nach ihrer Zeichnung zu fertigen. Aber die Stimmung der Christen gegenüber Juden ist dort bereits alles andere als gut...


Ich lese ja eher selten historische Romane und wenn mich einer in den Bann zieht, dann freut mich das immer sehr.
Dieses Buch gehört auf jeden Fall zu denen, die ich sofort empfehlen würde. Beate Maly hat einen so packenden Schreibstil, der mich auch in den Lesepausen immer wieder gedanklich zum Buch zurückkehren lies.

Außerdem bietet Sarahs Geschichte durchaus mehr, als man auf den ersten Blick vermuten dürfte. Denn es geht nicht nur um eine Liebe die nicht sein darf, sondern auch um die Stadt Wien im Aufbau und um den Starken Hass der Christen gegenüber den Juden, der zur damaligen Zeit sehr ausgeprägt war. Allein schon wie die Lage sich immer weiter zuspitzt und wie dies alles ausgeht ist sehr erschreckend und lässt stellenweise an die deutsche Vergangenheit denken. Das es sich dann auch noch um eine wahre Vergangenheit (geschichtlich gesehen, nicht die der Hauptpersonen) handelt, macht dieses Buch nur noch spannender.

Die Zeichenkünstlerin

von Andrea Seidel, 26.08.2011

0 von 0 Kunden fanden diese Rezension hilfreich

Fanden Sie diese Rezension hilfreich? ja / nein

Ein sehr spannender und geschichtlich interessanter Roman, der sich bis auf ein paar kleine schriftstellerischen Freiheiten auch an historische Fakten hält. Beate Maly erzählt uns ihre Version der Geschichte der Judenvertreibungen und Judenhinrichtungen im Wien des 15. Jahrhunderts. Der eigentliche Auslöser dieser so grauenvollen Bluttat ist bis heute nicht eindeutig geklärt aber so wie er hier im Buch beschrieben wird ist es höchstwahrscheinlich auch geschehen. Die Autorin orientiert sich hier an den wahrscheinlichsten Auslöser- Geld. Deutlich schildert sie die Unterschiede zwischen Juden und Christen in der damaligen Zeit. Selbst die Ausbildung zum Arzt ist für beide Religionen extrem unterschiedlich. Während die Juden schon erste anatomische Kenntnisse und chirurgische Feinheiten durch das sezieren von Leichen erhalten haben und einige sehr nützliche Dinge der Hygiene beherrschen, ist dies bei den Christen noch lange nicht der Fall.

Eine wundervolle Liebesgeschichte die selbst so unterschiedliche Religionszugehörigkeit überwindet, ein einfühlsamer, detailverliebter und auch spannender Schreibstil runden das Ganze ab.

Unsere Empfehlungen für Sie

Wird geladen...