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Bernie und Chet Die Fährte des vermissten Mädchens: Spencer Quinn
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Spencer Quinn

Bernie und Chet Die Fährte des vermissten Mädchens

Ein Hundekrimi

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1 gebund. Buch
Bestellnummer: 100938
Gebunden mit Schutzumschlag, Premiere, 352 Seiten
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Über dieses Buch:

Das erste Abenteuer von Privatdetektiv Bernie Little und Polizeihund Chet - urkomisch, spannend, originell! Mit seiner untrüglichen Spürnase ist Mischlingsrüde Chet der wichtigste Kollege von Bernie, einem etwas schludrigen, unglücklich geschiedenen Privatdetektiv. Chet findet sein Leben ganz gemütlich, aber am liebsten sitzt er auf dem Beifahrersitz von Bernies altem Porsche-Cabrio und genießt den Geschwindigkeitsrausch. Doch dann ist es mit der Gemütlichkeit vorbei. Ein großer Fall erwartet Chet und Bernie: Ein verschwundenes Mädchen. Hat die Russen-Mafia ihre Finger im Spiel?
EAN: 206004100938

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Leseprobe:

Ich roch ihn - oder vielmehr seine Fahne - sogar noch bevor er die Tür aufmachte, aber mein Geruchssinn ist auch ziemlich gut, wahrscheinlich besser als Ihrer. Der Schlüssel stocherte am Schloss herum, fand endlich das Schlüsselloch. Dann öffnete sich die Tür und herein kam leicht schwankend Bernie Little, der Gründer und Mitbesitzer (seine Exfrau Leda hatte sich mit dem Rest aus dem Staub gemacht) der Little Detective Agency. Ich hatte ihn schon in einem schlimmeren Zustand gesehen, aber nicht oft. Er brachte ein schwaches Lächeln zustande. »Hey, Chet.« Ich hob den Schwanz und schlug damit einmal auf den Teppich, nur so, um meine Meinung kundzutun. »Ich bin ein bisschen spät dran, tut mir leid. Musst du raus?« Aber nein, wieso denn? Bloß weil meine Backenzähne bereits unter Wasser standen? Doch dann dachte ich mir: Was soll's, er hat's nicht leicht, und ich ging zu ihm und drückte meinen Kopf an sein Bein. Er kraulte mich zwischen den Ohren, grub seine Finger tief in mein Fell, so wie ich es mag. Ah. Könnte ich davon noch ein bisschen mehr haben, den Hals runter vielleicht? Ich zog die Schultern hoch, um ihm einen Hinweis zu geben. Ja, gut. Sehr gut. Wir gingen hinaus, Bernie und ich. Vor dem Haus standen drei Bäume, mein Lieblingsbaum war der große schattige, unter dem man ganz wunderbar ein Nickerchen halten konnte. Ich hob das Bein. Wow. Ich hatte gar nicht gemerkt, dass ich mich in einer dermaßen verzweifelten Lage befand. Lautes Plätschern tönte durch die Nacht, und eine Zeit lang vergaß ich alles andere und ließ mich von dem Geräusch einlullen. Schließlich schaffte ich es, den Strom zu stoppen - keine leichte Sache - und ein bisschen was aufzuheben für den Felsbrocken am Ende der Einfahrt und den Holzzaun, der unser Grundstück von dem des alten Heydrich nebenan trennte, nicht zu vergessen den einen oder anderen Spritzer zwischen den Latten hindurch. Ich tue nur meinen Job, aber was den alten Heydrich angeht - da fang ich lieber gar nicht erst an. Bernie sah zum Himmel hinauf. Was für eine tolle Nacht - ein leichtes Lüftchen, jede Menge Sterne, im Canyon funkelten Lichter, und was war das? Ein neuer Tennisball mitten auf dem Rasen. Ich ging hin und schnupperte daran. Keiner von meinen und auch von niemandem, den ich kannte. »Lust auf ein bisschen Apportieren?« Ich stieß den Ball mit der Pfote an. Wie kam das Ding bloß hierher? Ich war zwar den ganzen Tag eingesperrt gewesen, aber ich hatte die Ohren offengehalten, abgesehen von den kurzen Phasen, in denen ich hin und wieder ein bisschen weggedöst war, versteht sich. »Los, bring den Ball, Chet.« Eigentlich hatte ich keine Lust, mich störte der fremde Geruch, der daran hing. »Komm schon.« Andererseits konnte ich Bernie nichts abschlagen. Ich leckte ein-, zweimal über den Ball, damit er meiner wurde, dann trug ich ihn zu Bernie und ließ ihn vor seine Füße fallen. Bernie holte aus und warf den Ball canyon-aufwärts. »Owei - wo ist der denn hin?« Wo ist der denn hin? Konnte er das wirklich nicht sehen? Ich war jedes Mal wieder überrascht, wie schlecht er sah, kaum dass die Sonne untergegangen war. Ich rannte dem Ball hinterher, der weithin sichtbar mitten auf der Straße auf und ab hüpfte, stieß mich mit den Hinterbeinen ab und schnappte ihn mir, während ich durch die Luft segelte, so wie ich es am allerliebsten mache, dann wirbelte ich blitzschnell herum, flitzte mit gesenktem Kopf und flatternden Ohren zu Bernie zurück, bremste im letzten Moment ab und ließ den Ball vor seine Füße fallen. Wenn Sie etwas kennen, das mehr Spaß macht, dann lassen Sie es mich wissen. »Na, hast du ihn in der Luft erwischt? Ich konnte es von hier aus nicht sehen.« Ich wedelte mit dem Schwanz, einmal hin, einmal her, nicht dieses übertriebene, endlose Wedeln, das alles Mögliche bedeuten kann, wobei mir manchmal selbst nicht ganz klar ist, was eigentlich. »Gut gemacht.« Er hob den Ball auf und wollte gerade erneut ausholen, als langsam ein Auto die Straße entlanggefahren kam und vor uns hielt. Das Fenster glitt herunter und eine Frau streckte ihren Kopf heraus. »Ist das hier Nummer dreizehn-drei-null-neun?« Bernie nickte. »Ich suche Bernie Little, den Privatdetektiv.« »Sie haben ihn gefunden.« Sie öffnete die Tür und machte Anstalten auszusteigen, als ihr Blick auf mich fiel. »Macht der Hund was?«(...) Ins Deutsche übersetzt von Andrea Stumpf und Gabriele Werbeck
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Pressestimmen:

»Sehen Sie zu, das Sie diesen einmaligen Krimi in die Pfoten bekommen.« Stephen King

Biographie:

Spencer Quinn lebt mit seinem Hund Audrey in Cape Cod und arbeitet derzeit am zweiten »Bernie und Chet«- Krimiabenteuer.

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